Sonntag, 05. September 2010
 
 


Utah: Capitol Reef Nationalpark

Utah: Capitol Reef Nationalpark

Geprägt wird Capitol Reef von der „Waterpocket Fold“, einer riesigen Falte in der Erdoberfläche, die sich wie eine 160 km lange Wirbelsäule durch den Nationalpark zieht. Daneben gibt es zahlreiche markante Felsen wie den Capitol Dome - einen weissen, wie das Kapitol in Washington geformten Felsen - natürliche Steinbrücken, die Temples of the Sun and Moon in der weiten Ebene des Cathedral Valley, sowie die alte Siedlung und grüne Oase Fruita am Fremont River. Das Hinterland nördlich des Hwy 24 ist geprägt von den unwirklichen Landschaften der Caineville Badlands, mit Felsenhügeln in den ungewöhnlichsten Farben, die vom tiefen weinrot über schwefel- und ockergelb über blaugrün zu aschgrau werden, plötzlich übersät mit schwarzen Lavakugeln, dann wieder mit grünen Pflanzen bewachsen, während sich in der Ferne mal endlose schroffe Felsklippen, mal schneebedeckte Berge zeigen. Wegen seiner farbintensiven Felsen nennen die Navajo das Gebiet „Land des schlafenden Regenbogens“.

Allgemeine Infos:

Öffnungszeiten: Der Park ist ganzjährig geöffnet.

Eintritt: Der größte Teil ist kostenfrei, man bezahlt nur für den 16 km langen Scenic Drive, der kurz hinter dem Visitor Center beginnt: 5 Dollar pro Auto, gültig für 7 Tage. Die Gebühr entrichtet man selber am Beginn des Scenic Drives in einer Box. Wer einen gültigen National Parks Pass (Annual Pass) besitzt, muss die Gebühr nicht bezahlen. Für die Durchfahrt über den traumhaften Highway 24 wird kein Eintritt verlangt, ebenso wenig für die zahlreichen Straßen ins tiefe Hinterland.

Visitor Center:

Wie bei allen Nationalparks empfehlen wir auch hier, das Visitor Center des Nationalparks anzusteuern. Dieses befindet sich 18 km hinter Torrey, kurz bevor man auf den Scenic Drive fährt. So kann man sich sowohl mit Kartenmaterial ausstatten, als sich auch über die unterschiedlichen Wandermöglichkeiten und andere Aktivitäten im Park informieren. Bereits in Torrey findet man das Visitor Center des Fremdenverkehrsamtes Capitol Reef Country. Auch hier lohnt sich unbedingt ein Besuch, denn es gibt großartige Informationen und Karten über die gesamte Region. Wenn Scott da ist: er kennt sich in der Gegend bestens aus und hat sicher gerade wieder einen tollen neuen Wanderweg entdeckt. Das Visitor Center befindet sich kurz hinter der Kreuzung der Highways 12 & 24, Richtung Nationalpark auf der linken Seite an der Tankstelle.

Scenic Drive:

Wer nur wenig Zeit hat und keine Übernachtung eingeplant hat (was ein Frevel ist) biegt zum Visitor Center im Nationalpark ein und nimmt hier den 16 km langen Scenic Drive. Informationen am Besucherzentrum einholen, und schnell noch für einen selbstgebackenen Pie auf die Hand am Gifford Farmhouse anhalten, bevor man auf den Scenic Drive fährt. Der Scenic Drive endet an einem Parkplatz, von wo aus man durch Capitol Gorge wandern kann. Der Weg führt durch einen schmalen Canyon mit hohen Felswänden. Hin- und zurück sind es ca. 5 km. Vom selben Parkplatz aus erreicht man auch den Golden Throne Trail, einen steilen, ca. 5 km langen Weg (hin- und zurück) auf die Waterpocket Fold Richtung Golden Throne.

Hickman Bridge:

Am Hwy 24, zwei Kilometer hinter der Abzweigung zum Visitor Center in Richtung Caineville, findet man den Hickman Bridge Parkplatz, von wo aus man zu weiteren kürzeren Wanderungen aufbrechen kann, so z.B. zur natürlichen Steinbrücke Hickman Bridge, oder zum Rim Overlook, einem recht anstrengenden Weg, an dessen Ende man aber mit einem großartigen Panoramablick belohnt wird.

Cathedral Valley:

Wer viel Zeit hat und vielleicht sogar im Hinterland campen möchte, sollte Cathedral Valley anfahren. Der Weg ist bereits das Ziel, denn immer wieder stößt man auf neue Landschaften, die oft so aussehen, wie man sich die Mond- oder Marsoberfläche vorstellt. Wenn man den gesamten Rundweg abfährt, sind es knapp 100 km – über unbefestigte Straßen, auf denen man z.T. nur im Schritttempo fahren kann. Nichts für normale PKWs, geschweige denn Camper. Wer einen Geländewagen mieten möchte, fragt bei Thousand Lakes RV Park kurz hinter Torrey nach. Der Campingplatz vermietet SUVs, die eben für diese Zwecke gedacht sind. Die markantesten Punkte im Cathedral Valley sind u.a. die Temple of the Sun and Moon und Glass Mountain, ein Hügel aus durchsichtigem Gips, der wie ein Glaskunstwerk aussieht, aber dennoch natürlich entstanden ist. Im Visitor Center kann man für 1 USD die Broschüre „Cathedral Valley - Self-Guiding Auto Tour“ erstehen. Hier sind alle Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke aufgezeichnet und erklärt. Für einen Tagesausflug unbedingt genug Zeit einplanen. Zudem sollte man sich grundsätzlich vorher beim Visitor Center nach den Straßenverhältnissen erkundigen

Notom – Bullfrog Road:

Wer von Escalante oder Boulder kommt und nicht mit einem Camper unterwegs ist, für den empfiehlt sich, Capitol Reef über den Burr Trail anzufahren. Diese großartige Panoramastraße beginnt in Boulder und ist die ersten 60 km geteert. Wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, die Straße aber einmal gefahren sein möchte, sollte bis zum Aussichtspunkt mit dem atemberaubenden Blick auf die Waterpocket Fold und die dahinter liegenden Henry Mountains fahren und dann umkehren. Nicht traurig sein, der Hwy 12 zwischen Boulder und Torrey ist ebenfalls eine Traumstrecke, so dass die Entscheidung nicht schwer fallen sollte.
Wer die engen und steilen Serpentinen, die einige km hinter dem Aussichtspunkt beginnen, nicht scheut, hat einen großartigen, einsamen Weg entlang der Waterpocket Fold und durch Ranchgebiet vor sich: die Notom-Bullfrog Road. Bis zum Hwy 24 sind es ca. 65 km, die bis auf die letzten 5 Meilen ungeteert, aber gut zu befahren sind. Vorher im Visitor Center in Escalante oder Boulder nach dem Zustand der Straße fragen.


Quelle: http://www.visitutah.eu

 
South Dakota: Sturgis Motorcycle Rally und Harley Davidson

South Dakota: Sturgis Motorcycle Rally und Harley Davidson

 

Der Jackpine Gypsies Motorcycle Club begann 1936 mit einer offiziellen Veranstaltung der

American Motorcycle Association (AMA) mit 9 Rennfahrern und einer Handvoll Zuschauern.

Jetzt waren während der Sturgis Rally 4.-10.August 2008 12 Veranstaltungen von Motocross, ½ Mile Rennen, Bergwertung, Strassen- und Kurzbahnrennen mit hunderten Rennfahrern und 6000 Zuschauern im Stadion. Der Ort Sturgis mit 3000 Einwohnern zählte während der gesamten Veranstaltung weit über 500000 Besucher, der Großteil davon mit eigenen Kultmotorrädern von Harley Davidson. Kaum eine Maschine gleicht der anderen, individuelle Veränderungen daran prägen das Bild. Die spektakulären Straßen in den Black Hills, wie z. B. der Needles Highway, sind das beliebteste und meist befahrene Ausflugsziel. Termin für 2009 ist vom 3.-9.August. http://www.sturgis.com

 
South Dakota: Rapid City - Stadt der Präsidenten der USA!

South Dakota: Rapid City - Stadt der Präsidenten der USA!

 

Rapid City ist die zweitgrößte Stadt von South Dakota, benannt nach dem Rapid Creek und war ursprünglich als „Hay Camp“ bezeichnet worden. Leben kam in die Gegend durch die Custer Expedition 1874, als in den Black Hills Gold gefunden wurde. Nach dem ersten Weltkrieg begannen die Arbeiten am Mount Rushmore http://www.nps.gov/moru, der Tourismus erwachte. Im zweiten Weltkrieg gab es Zuwanderer durch die Air Force Base, die später Ellsworth Air Force Base genannt wurde. Während des Kalten Krieges wurden Raketensilos für Minuteman und Titan Raketen angelegt, 15 Abschussbasen errichtet, in den frühen 90er Jahren jedoch alle deaktiviert. Der Tourismus expandierte weiter durch das nahe gelegene Sturgis mit 3000 Einwohnern, wo anfangs August jährlich eine unglaubliche Motorradrally von bis zu 500000 Bikerfans stattfindet, die sich auf den Straßen der Black Hills mit ihren Harley Davidsons und anderen Motorräder bewegen. In Rapid City sollte man die Straße der Graffiti, die Art Alley sehen, in der Prairie Edge Trading Co. & Galleries authentische Arbeiten der Native Americans ansehen und kaufen, sowie die Messingskulpturen der Präsidenten der Vereinigten Staaten ansehen, die von Bürgern von Rapid City an Straßenkreuzungen aufgestellt und gespendet wurden. 31 stehen bereits, der 43. George W. Bush ist bisher nicht dabei, sein Vater jedoch schon…

 
South Dakota: Buffalo Roundup 2008 im Custer State Park

South Dakota: Buffalo Roundup 2008 im Custer State Park

 

Das 43. Buffalo Roundup fand Montag, den 29.September 2008, im Custer State Park in South Dakota statt. Der Gouverneur des Bundesstaates, Mike Rounds, eröffnete am Samstag die Kunst- und Handwerksausstellung, begleitete Teilnehmer zum Crazy Horse Memorial http://www.crazyhorse.org und zum Mount Rushmore http://www.nps.gov/moru mit den steinernen Köpfen der Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Dazu gab es Lagerfeuerromantik, Essen im Western Stil und Chili Cook-outs. Am Montag aber ging es zur Sache, als Cowboys, Cowgirls und Parkranger mit Geländewagen eine Herde von 1.500 Bisons, die von den Indian Americans „Tatanka“ genannt werden, in Korrals zusammentrieben. Die Erde bebte, als die Büffel an den 14000 Besuchern in wilder Jagd vorbei galoppierten, um in Gehegen sortiert zu werden. Der Bestand der Büffel im Custer State Park wird so kontrolliert, Jungtiere mit Brandzeichen versehen, alle werden auf Krankheiten untersucht und geimpft. Der überwiegende Teil der Herde kehrt danach wieder in den Custer State Park zurück, ein geringer Teil wird Mitte November öffentlich versteigert.

 

Buffalo Roundup 2009: Sep 26 – 28.

 
South Dakota: Wall Drug - die Icewater Story

South Dakota: Wall Drug - die Icewater Story

 

Wer im Auto oder Wohnmobil in South Dakota zu den Badlands, zum Mount Rushmore oder dem Crazy Horse Monument fährt, dem fallen an den Highways unzählige Werbetafel auf, wo Wall Drug auf seine Produkte hinweist. Gratis Eiswasser oder Kaffe und Kuchen für Veteranen frei, Restaurant, Western Store, Kunstgalerie und vieles mehr – immer mit Meilenangabe. Solche Tafeln stehen auch in Nachbarstaaten.

 

In der Weltwirtschaftskrise 1931 kauften Dorothy und Bill Hustead, die Großeltern der jetzigen Besitzer, den winzigen Greißlerladen in Wall, einem Präriestädtchen mit knapp 300 Einwohner, und gaben ein bequemes Leben in der Stadt auf. Statt des erwarteten Geschäftes plagten am Beginn Wirtschaftskrise, heiße Sommer, Sandstürme und kalte Winter. Kurz bevor der Laden Konkurs anmelden musste, hatten die verzweifelten Besitzer die Idee, Schilder mit dem Hinweis „Gratis Eiswasser“ auf allen Highways aufzustellen. Von da an kamen immer mehr Leute – auch von den Nachbaarsbundesstaaten.  

 

Heute frequentieren im Sommer bis zu 20 000 Besucher pro Tag Wall Drug, genießen das preiswerte Restaurant und kaufen in den dazugehörigen Läden zu moderaten Preisen von Souvenirs bis zu Western Boots alles, was das Herz begehrt. Die beiden Enkel der Gründer stehen heute noch im Geschäft und zeigen gerne die kostbaren Bilder, die an die Zeit des Wilden Westens erinnern.  

"Free Ice Water" gibt es immer noch - und die Donuts sind legendär!

 
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