Colorado: Goldgräberstimmung in den Rockies

Colorado: Goldgräberstimmung in den Rockies

Goldschürfer gibt es nicht mehr? Das 160. Jubiläum des „Colorado Gold Rush” in Breckenridge beweist das Gegenteil. Ruben J. Spalding stieß 1859 am Blue River in Breckenridge, Colorado auf Gold – der Beginn des sagenumwobenen „Gold Rush“ in dieser Region der Rocky Mountains. 160 Jahre später ist dank historischer Minentouren und Goldschürfmeisterschaften von einem Ende des „Fiebers“ keine Spur – obwohl 1972 die letzte Mine geschlossen wurde.
Goldwaschen in der Country Boy Mine
Bei einem Besuch der alten Country Boy Mine wird klar, dass Goldgräber Breckenridge auf die Landkarte gebracht haben, nicht der Skitourismus. Mit Schutzhelm und Stirnlampe begeben sich moderne Schatzsucher auf eine Zeitreise durch den harten Arbeitsalltag der Minenarbeiter. Mehr als 300 Meter geht es seitlich in das Bergmassiv, wo neben Gold auch Zink und Blei für die Rüstungsindustrie während des Zweiten Weltkriegs produziert wurde. Außerhalb der Mine befinden sich neben vielen historischen Gebäuden wie die alte Schmiede auch drei Teiche, in denen Besucher mit Hilfe einer Pfanne beim Goldwaschen mit viel Glück selbst auf den funkelnden Schatz stoßen können.
Internationale Meisterschaft im Goldschürfen
Vom 14. bis zum 16. Juni 2019 können Urlauber der Region bei den alljährlichen „Gold Panning Championships“ die kreativsten Goldschürftechniken der Profis bewundern oder selbst kostenlos daran teilnehmen. Dabei dürfen alle ihre Fundstücke, die sie aus dem schwarzen Sand sammeln, auch mit nach Hause nehmen. Und wer weiß? Vielleicht stößt der neue Champion erneut auf einen „13 Pounder“ wie „Tom’s Baby“, der größte Goldklumpen Colorados, der vor 150 Jahren in Breckenridge gefunden wurde.
Historische Goldminenwanderungen
Eine weitere Möglichkeit, sich auf den Pfad der Goldschürf-Geschichte zu begeben, sind geführte Wanderungen entlang der historischen Goldminen-Pfade. Diese knapp 2,5 Kilometer langen Trips werden von der Breckenridge Heritage Alliance angeboten und führen vorbei an unzähligen Minen-Ruinen, Artefakten und Gebäuden aus der Zeit. Und mit Schneeschuhen an den Füßen sind die Ausflüge auch im Winter ein Erlebnis. 

Quelle: LMG Management GmbH 21.05.19

Weltgrößtes Hotel „kleiner Häuschen“ eröffnet in North Carolina

Weltgrößtes Hotel „kleiner Häuschen“ eröffnet in North Carolina

Das River and Twine Tiny House Hotel begrüßt ab 1. Juni 2019 die ersten Gäste. So klein und doch so groß: Das weltweit größte Tiny-House-Hotel öffnet zum 1. Juni 2019 in Rocky Mount, im Osten North Carolinas, USA, seine Pforten. Das River and Twine Hotel beherbergt eine Kollektion von insgesamt 20 Häusern, die extra für diese idyllische Umgebung am Ufer des Tar River gebaut wurden und liegt auf dem innovativen Rocky Mount Mills Campus. Jedes der „kleinen Zuhause“ ist individuell gestaltet und trägt den Namen eines anderen Flusses in North Carolina. Wo einst Baumwolle gesponnen wurde, stehen nun die Häuser mit Platz für ein bis vier Gäste. Übernachtungen ohne Mindestaufenthalt sind außerdem auch in drei Gästesuiten des renovierten historischen Mühlenhauses aus dem Jahr 1900 für je bis zu vier Personen möglich. Die Gäste genießen die einzigartigen Unterkünfte in Laufnähe zu erstklassigen Restaurants, Brauereien und Veranstaltungsorten des Campus.  
Das Gelände Rocky Mount Mills, auf dem sich die neue Hotelanlage befindet, ist ein 200 Jahre alter Baumwollspinnereikomplex, der kernsaniert wurde und nun Herberge für zahlreiche Büros, Wohnungen, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten, Veranstaltungslocations sowie kleine individuelle Inkubator-Brauereien ist. Zudem werden regelmäßig Musikveranstaltungen oder Besuche von Food Trucks organisiert. Die naheliegende Region um den Tar River lädt zu malerischen Wanderungen und Paddeltouren ein.
Alle Tiny Houses sind mit einer Küche, einem offenen Schlafbereich in der Galerie sowie Sitzmöglichkeiten und einem eigenen, kleinen Badezimmer ausgestattet. Die Räumlichkeiten verfügen außerdem über alle gängigen Hotelannehmlichkeiten, wie Fernseher, WiFi, Klimaanlage, Handtücher, Badeartikel und Schränke.
 
Quelle: Lieb Management & Beteiligungs GmbH 17.05.19

Tennessee: Thomas Rother im National Civil Rights Museum

Tennessee: Thomas Rother im National Civil Rights Museum

Kunst aus Essen nach Memphis! Das große Museum der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung in Memphis hat erstmals ein Kunstwerk aus Deutschland in seine ständige Sammlung aufgenommen. Das „Neue Sternenbanner“ des Essener Künstlers Thomas Rother zeigt eine verfremdete amerikanische Fahne mit einem grafischen Portrait Dr. Martin Luther Kings von einer schwedischen Briefmarke.
Das National Civil Rights Museum steht seit 1991 an der Stelle in Memphis, Tennessee, an der Dr. Martin Luther King am 4. April 1968 ermordet wurde. Der Balkon des ehemaligen Lorraine Motel, auf dem die Kugel den Bürgerrechtsführer und Friedensnobelpreisträger traf, ist ebenso erhalten geblieben wie das Zimmer 306, in dem er seine letzte Nacht verbrachte. Rundherum in einem Neubau gruppiert sich ein hochmodernes Museum. Die amerikanische Bürgerrechtsbewegung selbst hat das Museum als ihren wichtigsten Ort des Erinnerns an „MLK“ und des Kampfes für die Bürger- und Menschenrechte errichtet.
Thomas Rother, der am 6. Mai seinen 83. Geburtstag feierte, arbeitet im Kunstschacht Zollverein in Essen auf dem Gelände der Zeche Zollverein, einem Welterbe der UNESCO. Sein Bild „Neues Sternenbanner“, in Mischtechnik im Jahr 2015 entstanden, wurde am 15. Mai in Memphis von seiner eigens aus Berlin angereisten Enkelin Yolanda Rother feierlich an das Museum überreicht. Thomas Rother war es wichtig, „dass die junge Generation diese Botschaft für Frieden und Gleichberechtigung weiterträgt“. Yolanda Rother sagte, „Dr. Martin Luther King begleitet meinen Großvater seit vielen, vielen Jahren.“ Zum Beleg brachte sie ein Original der Single-Schallplatte mit dem Lied „Ich habe einen Traum“ mit, das Thomas Rother unmittelbar nach dem Attentat 1968 mit dem Duisburger Komponisten Rolf Hucklenbruch veröffentlichte und das seinerzeit zu einem Hit der deutschen Kirchenmusik wurde. Auch diese Schallplatte gehört jetzt zur Sammlung des Museums.
Das National Civil Rights Museum erhält viele Angebote von Künstlern, die ihre Arbeiten spenden möchten. Nur sehr wenige dieser Kunstwerke schaffen es in die ständige Sammlung. Thomas Rothers Bild durchlief einen intensiven Begutachtungsprozess, bevor es als erste Arbeit aus Deutschland Eingang in die Sammlung fand.
Die Kuratorin Dr. Noelle Trent sagte bei der Übergabe: „Was in unsere Sammlung kommt, bleibt auch dort.“ Das Museum sei beeindruckt nicht nur von der künstlerischen Qualität der Arbeit Thomas Rothers, sondern auch von seinem Eintreten für Menschenrechte, Frieden und Gerechtigkeit über viele Jahrzehnte. Die Museumsdirektorin Terri Lee Freeman sagte, „dieses Bild gibt Zeugnis von der internationalen Wirkung des Lebenswerks Dr. Martin Luther Kings.“ Es sei auch deshalb von Bedeutung, „weil die Menschen- und Bürgerrechte nicht nur in den USA, sondern überall wichtig sind und ständig neu erkämpft werden müssen.“
Das National Civil Rights Museum schaltete die Übergabe live auf Facebook; das Video ist auf der Facebook-Seite des Museums zu sehen. Zu den Förderern der Schenkung gehörten neben dem spendenden Künstler und dem annehmenden Museum selbst auch die Bundesrepublik Deutschland vertreten durch die Generalkonsulin Dr. Heike Fuller in Atlanta, United Airlines, das Verkehrsbüro Memphis Travel/Memphis & Mississippi und das Tourismusministerium des Staates Tennessee.
Das National Civil Rights Museum ist täglich außer Dienstag von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 16 Dollar Eintritt, Kinder und Jugendliche sowie Senioren weniger.

Quelle: Verkehrsbüro Memphis & Mississippi 16.05.19

Philadelphia: Pop Up Biergärten und andere saisonale Highlights

Philadelphia: Pop Up Biergärten und andere saisonale Highlights
 
Mit dem Frühling kehren auch in diesem Jahr die beliebten Pop Up Biergärten und weitere Attraktionen zurück, die saisonal an verschiedenen Stellen in der Stadt während der warmen Jahreszeit Besucher anlocken. 
Urlaubsfeeling ist an der Beachlandschaft des Spruce Street Harbor Park garantiert – mit einem Shuffleboard, einem lebensgroßen Schachspiel oder der Hängematten-Lounge, die zum Chillen einlädt. Für Entspannung sorgt auch das Feierabendbier im schwimmenden Biergarten. (10 Mai bis zum 30. September 2019) 
Parks on Tap ist seit dem 24. April wieder in Philadelphia unterwegs. Der „wandernde Biergarten“ schlägt im Verlauf des Sommers an 23 verschiedenen Stationen in der Stadt die Bänke auf, mit einem interessanten Craft Beer Angebot, aber auch mit Snacks, Spielen, Chill Out Bereichen und mehr.

Quelle: Fremdenverkehrsbüro Philadelphia 14.05.19
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