| Utah: Zahlreiche Filme wurden in Utah gedreht |
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Viele Landschaften in Utah hat man schon mal irgendwo gesehen. Im Zweifel in einem Film, höchstwahrscheinlich sogar in einem Western. Um die 800 Kino- und Fernsehfilme wurden hier bereits gedreht, und ständig werden es mehr. Viele Regisseure strömten in den 1920er Jahren in den Süden Utahs, um dort klassische Western wie Die Karawane (1923) oder Der Sturm auf den Goldexpress (1924) zu drehen. Das Monument Valley wurde bekannt, als John Wayne und sein Regisseur John Ford, angelockt von Harry und Mike Goulding, hier den Film Ringo (1939) drehten. Sie kamen immer wieder für weitere Filme zurück und legten somit den Grundstein für die Erfolgsgeschichte dieser Landschaft und der heute immer noch beliebten Goulding’s Lodge. Aber nicht nur hier, sondern in ganz Utah wurden und werden Regisseure fündig, wenn sie auf der Suche nach einzigartigen grandiosen Kulissen für ihre Filme sind. Besonders bei Teenagern beliebt, die High School Musical Serie, die unverkennbar in der St. George Region gedreht wurde. Aber auch die Bonneville Salt Flats, die Wasatch Mountains und natürlich die Nationalparks dienen immer wieder als Filmset. Ganz bekannt ist auch eine Szene aus Forrest Gump (1994), gedreht auf dem Highway 163 mit dem Monument Valley im Hintergrund, oder die berühmte Schlussszene in Thelma & Louise (1991), wo die beiden Protagonistinnen samt Auto über die Schlucht des Dead Horse Point State Parks fliegen… Derzeit dreht der berühmte Regisseur Danny Boyle (Trainspotting, The Beach, Slumdog Millionär) in Utah. Und zwar eine wahre Geschichte, die sich hier 2003 zugetragen hat. Der Film wird „127 Hours“ heißen und handelt von dem amerikanischen Bergsteiger Aron Ralston, der bei einer Canyonwanderung im Blue John Canyon südwestlich vom Canyonlands Nationalpark so unglücklich abstürzte, dass sein Arm zwischen einem Felsbrocken und der Felswand eingeklemmt wurde. Zur Rettung amputierte er sich selber – und überlebte. Wer sich dafür interessiert, kann das Buch „Between a Rock and a Hard Place“, zu dt. „Im Canyon“ von ihm lesen, falls er nicht auf den Film warten möchte. Wo wir an dieser Stelle mal wieder darauf hinweisen möchten: nicht alleine auf Tour gehen, und wenn doch, unbedingt jemanden wissen lassen, was genau man vorhat! Wenn man über Film in Utah spricht, darf man natürlich auch Robert Redford nicht vergessen, den Gründer des alljährlich in Park City stattfindenden Sundance Film Festivals. Redford hat Utah zu seiner Wahlheimat gemacht und wohnt selber auf dem Gelände seines Hotels Sundance Resort unweit von Park City. Ein sehr schönes und wirklich liebevoll gestaltetes Filmmuseum findet man in der Red Cliffs Lodge direkt am Colorado River unweit von Moab. Hier hat der Besitzer Colin Fryer (ein waschechter Cowboy!) ein hübsches kleines Filmmuseum geschaffen. Sehr empfehlenswert! Quelle:Utah Office of Tourism 16.04.2010
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