New York: John F. Kennedy Flughafen schließt Runway
New York: John F. Kennedy Flughafen schließt Runway
Passagiere am John F. Kennedy Flughafen in New York müssen sich auf noch größere Verspätungen als sonst üblich einstellen. Wegen Reparaturarbeiten hat der Flughafen die wichtigste Start- und Landebahn gestern für vier Monate geschlossen. Über die Bahn wird normalerweise ein Drittel des Verkehrs und die Hälfte aller Starts abgewickelt. Nach Medienberichten haben Fluggesellschaften wie Delta Air Lines, American Airlines und Jet Blue ihre Kapazität für die Zeit der Sperrung um zehn Prozent zurückgefahren. Die Passagiere müssten je nach Verkehrsaufkommen mit Verspätungen zwischen 29 und 50 Minuten rechnen, wird Mike Sammartino, Director of System Operations der Federal Aviation Administration (FAA) zitiert. Das entspricht in etwa den Verspätungen in den verkehrsreichen Sommermonaten. Unter den 31 wichtigsten Flughäfen der USA landete der JFK-Airport im vergangenen Jahr in der Pünktlichkeitsrangliste auf Platz 28.
Quelle: Travel One 02.03.2010
Alaska Marine Highway Fähren zum National Scenic Byway der USA ernannt
Alaska Marine Highway Fähren zum National Scenic Byway der USA ernannt
Ursprünglich als Transportmittel für Orte in Alaska angedacht, die keinen Straßenanschluss haben, bietet das Fährensystem Touristen heute Reisemöglichkeiten in eine der atem-beraubendsten Landschaften der Welt. Beispiel: die Inside Passage am Pazifik. Das ist der Grund, warum kürzlich das US. Department of Transportation den Alaska Marine Highway als National Scenic Byway designiert hat. Es ist von den 30 so bezeichneten Straßen der USA die einzige, die über Wasser führt. Als National Scenic Byway werden in den USA Straßen bezeichnet, die durch landschaftliche Sehenswürdigkeiten eine besondere Bedeutung und einen hohen Freizeitwert erlangt haben. In diesem Fall die Möglichkeiten, Meeresbewohner wie Wale Seelöwen, Fischotter etc., die Geschichte des Goldrausches und traditionelle ursprüngliche Kulturen hautnah zu erleben.
Zusätzlich wurde die 3500 Meilen lange Route als All-American Road benannt, ein Titel, der exklusiv für Straßen vorgesehen ist, die Qualitäten aufweisen, die sie allein betrachtet zu einem interessanten Reiseziel machen.
Quelle: Alaska Marine Highway System 15.2.2010
Schneller zum Grand Canyon
Schneller zum Grand Canyon
Urlauber in den USA erreichen den westlichen Zugang zum Grand Canyon künftig schneller. Der erste Bauabschnitt der bis vor kurzem noch nicht asphaltierten Zufahrtsstraße Diamond Bar Road wurde fertig gestellt. Dadurch verkürzt sich die Fahrtzeit zum Grand Canyon West für Pkw um eine halbe Stunde. Die Bauarbeiten an den restlichen 14 Kilometern sollen im Frühjahr beginnen und zum Jahresende abgeschlossen sein. Dann können auch Motorräder und Camper bis zum Canyon-Eingang fahren. Derzeit müssen sie noch einen Park & Ride-Service in Anspruch nehmen. Für Besucher aus dem rund 200 Kilometer entfernten Las Vegas soll sich die Fahrtzeit nach der Fertigstellung um bis zu zwei Stunden verkürzen.
Infos zum Grand Canyon unter www.destinationgrandcanyon.com
Quelle Travel One 03.02.2010
Grand Canyon: Neue Regeln für Camper
Grand Canyon: Neue Regeln für Camper Vom 1. Februar an gelten neue Regeln für Rucksackreisende, die im Grand Canyon zelten wollen. Künftig werden nur noch schriftliche Gesuche, die frühestens vier Monate vor Antritt der Reise eingehen, berücksichtigt. Die Anträge können per Fax oder E-Mail geschickt oder persönlich abgegeben werden. Alle Gesuche, die vor 17 Uhr eines Tages eingehen, werden per Computer beliebig zur Berücksichtigung sortiert. Dadurch soll vermieden werden, dass Besucher, die ihren Antrag persönlich abgeben, begünstigt werden. Langfristig ist der Wechsel zu einem Online- Reservierungssystem geplant. Wegen des großen Andrangs wird nur etwa jeder zweite Antrag bewilligt.
Die amerikanischen Fluggesellschaften drehen kräftig weiter an der Gebührenschraube. Passagiere von Delta Air Lines müssen auf inneramerikanischen Flügen in der Economy Class für den ersten aufgegebenen Koffer künftig 23 statt 15 Dollar zahlen. Der zweite Koffer kostet 32 statt 25 Dollar. Fluggäste, die nicht den Online-Check-in nutzen, zahlen zusätzlich zwei Dollar für den ersten und drei Dollar für den zweiten Koffer. Bei Continental Airlines gelten die gleichen Preise für Flüge ab dem 16. Januar. Erfahrungsgemäß dürfte es nicht lange dauern, bis andere Fluggesellschaften nachziehen. Im Nachbarland Kanada hat Air Canada eine Gepäckgebühr für Flüge ab dem 19. Januar eingeführt. Bei Flügen von und nach Europa zahlen Economy-Passagiere für den zweiten aufgegebenen Koffer künftig eine Gebühr von 50 kanadischen Dollar beziehungsweise 35 Euro.